Wer kennt das Problem nicht? Mal einfach jemandem ein paar Dateien zum Download zur Verfügung stellen. Aber das Senden per E-Mail oder der Upload auf einen Sharehoster sind teilweise sehr aufwendig. Unter Linux kann man mit Hilfe von Python und dem enthaltenen SimpleHTTPServer schnell einen Server aufsetzen, der die Dateien im aktuellen Verzeichnis zur Verfügung stellt. Python ist in den meisten (wenn nicht sogar allen) Linux-Distributionen standardmäßig enthalten.
Dazu einfach in der Konsole im gewünschten Verzeichnis folgenden Befehl eingeben:
python -m SimpleHTTPServer 8000
Daraufhin wird der Server auf Port 8000 gestartet und kann Anfragen entgegennehmen. Ein Nutzer der die IP-Adresse des Systems unter Angabe der Portnummer aufruft bekommt nur den Inhalt des Verzeichnisses zu Gesicht:

Lokal kann man auch http://127.0.0.1:8000 aufrufen. Beenden lässt sich der Server durch drücken von STRG + C.
Um sich das Eintippen des Befehls etwas zu vereinfachen kann man auch einen Alias dafür anlegen. Dazu einfach folgenden Befehl eingeben:
alias server='python -m SimpleHTTPServer 8000'
Von nun an kann man auch einfach im gewünschten Verzeichnis server eintippen und der Server wird gestartet. Ein kleiner aber feiner Tipp.
Seit Windows Vista wird die Stromversorgung von USB-Geräten beim Nutzen der Option "Hardware sichern entfernen und Medium auswerfen" nicht mehr standardmäßig abgeschaltet. In den Vorgängerversionen (XP, 2000) und unter Linux ist das aber immer noch der Fall und gerade bei externen Festplatten sehr nützlich, weil deren Controller dabei explizit angewiesen werden, die Lese- und Schreibköpfe in die Parkposition zu fahren (genauere Beschreibung hier).
Glücklicherweise kann man jedoch über einen Eintrag in der Systemregistrierung von Windows 7 und Vista das ursprüngliche Verhalten wiederherstellen. Dazu muss der DWORD-Wert DisableOnSoftRemove im Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\usbhub\hubg auf 1 gesetzt werden. Über eine kleine Registry-Datei kann man das Ganze auch automatisieren und per Doppelklick eintragen lassen. Dazu einfach den nachfolgenden Code in einer Textdatei speichern, die Dateierweiterung auf „.reg“ ändern und die Datei ausführen.
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\usbhub\hubg]
"DisableOnSoftRemove"=dword:00000001
Nach einem Neustart ist die Änderung übernommen und USB-Geräte werden beim „sicheren Entfernen“ sogleich vom Strom getrennt. Im Test klappte es mit einem USB-Stick und zwei externen Festplatten. In einem anderen Fall wurde bei einer externen Festplatte die Stromversorgung jedoch nicht abgeschaltet. Ein Grund konnte hierfür jedoch nicht gefunden werden. Anzumerken ist auch noch, dass bei externen 3,5"-Festplattengehäusen mit separatem Netzteil die Stromabschaltung selbstredend nicht sinnvoll ist, weil der Strom für die Festplatte über das externe Netzteil und nicht über den USB-Anschluss bereitgestellt wird.
Seit einigen Tagen bin ich nun auch bei Facebook's womöglich gefürchtetstem Konkurrenten Google+ angemeldet. Dabei gibt es schon bei der Anmeldung nach der Einladung ein Kuriosum zu bestaunen.

Vielleicht ist die Auswahl „Sonstiges“ für Unternehmen oder so gedacht. Für Privatleute ist es auf jeden Fall eher sinnlos :).
Das Interface erinnert vom Aufbau her stark an Facebook, wirkt meiner Meinung nach aber aufgeräumter und übersichtlicher. Auch die Animationen, wenn man z.B. jemand zu den Kreisen (Circles) hinzufügt, ist schon sehr schön anzuschauen. Die Kreise bieten dabei die Möglichkeit, eigene Beiträge (Nachrichten, Fotos, etc.) nur mit einem bestimmten Personenkreis zu teilen und mit den anderen eben nicht. So kann man z.B. Partyfotos mit Freunden teilen aber Bekannte sollen davon nichts mitbekommen. Praktische Sache.
Weitere Informationen findet ihr in einer schönen Demo von Google selbst.
Wer auch zu Google+ möchte und noch eine Einladung benötigt, kann gerne einen Kommentar hinterlassen. Ich werde versuchen, die Einladungen zeitnah zu berücksichtigen. Schön wäre auch, wenn ihr sagen würdet, warum ihr zu Google+ möchtet und was euch besonders gut gefällt.
Im Zuge meiner Bachelorarbeit beschäftige ich mich auch mit C# als Programmiersprache. Einen guten und umfassenden Einstieg, vor allem im Zusammenhang mit dem .NET Framework, bietet das Galileo <openbook>Visual C# 2010 – Das umfassende Handbuch von Andreas Kühnel.

Es vermittelt die Grundlagen der objektorientierten Programmierung und den Einstieg in die Projektverwaltung mit Visual Studio 2010 sowie die zahlreichen .NET-Erweiterungen und auch GUI-Programmierung. Frei erhältlich ist die 5. Auflage.
Von meiner Seite aus, eine klare Empfehlung.
Bootbare USB-Sticks, um ein Live-Linux laufen zu lassen oder Linux zu installieren, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kürzlich bin ich auf ein Tool gestoßen, mit dessen Hilfe man solche bootfähigen USB-Sticks sehr einfach erstellen kann. Das kostenlose Programm nennt sich Universal USB Installer und ist sehr simpel gehalten.

Der Prozess zum Erstellen ist im Stile einer Programminstallation gehalten und auch für Anfänger zu durchschauen. Dabei übernimmt das Tool jegliche Arbeiten: Vom Herunterladen der ausgewählten Distribution (knapp 70 stehen zur Auswahl) über das Formatieren und bootfähig machen bis hin zum Kopieren der Linux-Dateien auf den Stick.

Zusätzlich bietet sich die Möglichkeit, einen bestimmten Speicherbereich auf dem USB-Stick zu reservieren, um Änderungen während einer Live-Linux-Sitzung auf den Stick zurückzuschreiben und so zu behalten (weitere Hinweise). Ein nützliche Sache!
Erfreulich ist, dass keine weiteren Programme notwendig sind und das Tool selbst auch portabel eingesetzt werden kann. Bei mir liegt es seit neuestem in der Dropbox, um immer schnellen Zugriff darauf zu haben.