Seit Windows Vista wird die Stromversorgung von USB-Geräten beim Nutzen der Option "Hardware sichern entfernen und Medium auswerfen" nicht mehr standardmäßig abgeschaltet. In den Vorgängerversionen (XP, 2000) und unter Linux ist das aber immer noch der Fall und gerade bei externen Festplatten sehr nützlich, weil deren Controller dabei explizit angewiesen werden, die Lese- und Schreibköpfe in die Parkposition zu fahren (genauere Beschreibung hier).
Glücklicherweise kann man jedoch über einen Eintrag in der Systemregistrierung von Windows 7 und Vista das ursprüngliche Verhalten wiederherstellen. Dazu muss der DWORD-Wert DisableOnSoftRemove im Pfad HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\usbhub\hubg auf 1 gesetzt werden. Über eine kleine Registry-Datei kann man das Ganze auch automatisieren und per Doppelklick eintragen lassen. Dazu einfach den nachfolgenden Code in einer Textdatei speichern, die Dateierweiterung auf „.reg“ ändern und die Datei ausführen.
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\services\usbhub\hubg]
"DisableOnSoftRemove"=dword:00000001
Nach einem Neustart ist die Änderung übernommen und USB-Geräte werden beim „sicheren Entfernen“ sogleich vom Strom getrennt. Im Test klappte es mit einem USB-Stick und zwei externen Festplatten. In einem anderen Fall wurde bei einer externen Festplatte die Stromversorgung jedoch nicht abgeschaltet. Ein Grund konnte hierfür jedoch nicht gefunden werden.
Anzumerken ist auch noch, dass bei externen 3,5"-Festplattengehäusen mit separatem Netzteil die Stromabschaltung selbstredend nicht sinnvoll ist, weil der Strom für die Festplatte über das externe Netzteil und nicht über den USB-Anschluss bereitgestellt wird.
Aller guten Dinge sind drei! Schon vor einigen Tagen habe ich eine neue Version meiner Gadget-Eigenentwicklung für die Windows Sidebar fertig gestellt. Nun ist das Update auch offiziell von Microsoft angenommen worden und so steht nun Simple Countdown in Version 3 zum offiziellen Download in der Windows Live Gallery bereit.

Grund für die neue Version war ein Fehler im Code, der unter gewissen Umständen dazu führte, dass der Countdown zu langsam läuft. So berichtete ein Nutzer, dass nach 8 Stunden eine Differenz von 10 Minuten zu beobachten war. Dieser Fehler wurde behoben und zusätzlich gibt es noch ein neues Design im halbtransparenten Look.
Bei der letzten eBay-Auktion, auf die ich geboten habe, habe ich leider die Zeit vergessen und schon war die Zeit zum Bieten abgelaufen. Ein einfacher Countdown wäre in diesem Fall nett gewesen.
Da ich Vista verwende, würde sich ein Gadget (oder eine „Minianwendung“) nahezu anbieten. Leider konnte ich kein vernünftiges finden. Also habe ich kurzerhand einfach selber eins geschrieben.

Pragmatischerweise habe ich es Simple Countdown genannt. Einfach die Zeit eingeben und auf den Startknopf drücken, schon läuft der Countdown.
10 Sekunden vor Ablauf der eingestellten Zeit beginnt die Anzeige im Sekundenrhythmus rot zu blinken. Bei Ablauf der Zeit ertönt ein akustischer Alarm.
Zur Vereinfachung der JavaScript-Spielereien verwende ich im Gadget jQuery.
Nun ist das Gadget auch in der Windows Live Gallery verfügbar.
Kompatibel mit Windows 7!
Im vorigen Eintrag habe ich von Windows Vista „geschwärmt“ und welche Vorteile es hat. Alles ganz gut und schön bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich die Entwicklungsumgebung mit Apache, PHP und MySQL (WAMP) installieren wollte. MySQL weigerte sich partout mit PHP zusammen zu arbeiten, obwohl der MySQL-Server zweifelsfrei im Hintergrund lief und auch über die Kommandozeile ansprechbar war.
Im Netz der Netze gibt es zahlreiche Lösungsvorschläge: Von libmysql.dll nach SysWOW64 anstatt System32 zu kopieren bis zu der Benutzung von libmysql.dll aus dem PHP-Package anstatt der aus dem MySQL-Package. Doch keiner der Vorschläge konnte das Problem beseitigen.
Also entschloss ich mich kurzerhand mit VirtualBox einen virtuellen Server auf der Basis von Windows 2000 Professional (über MSDNAA) aufzuziehen. Windows 2000 deshalb, weil es den Komfort von Windows XP besitzt aber nur rund halb so ressourcenhungrig ist.
Die Installation funktionierte einwandfrei. Dennoch scheint es zur Zeit (und nicht nur bei mir) wieder einige Probleme mit der im MySQL-Package mitgelieferten libmysql.dll zu geben. Letztendlich half es, die libmysql.dll aus dem PHP-Package zu nehmen und die Sache lief.
Ein wenig rumprobieren musste ich allerdings bei den Netzwerkeinstellungen von VirtualBox. Mit „Bridged Netzwerk“ fand sich aber schließlich die richtige Einstellung. Der NETGEAR-Router erkennt nun den virtuellen Server quasi durch den realen NVIDIA-Netzwerkadapter und weist ihm über DHCP eine IP-Adresse zu. Somit ist er auch für Vista wie ein ganz normaler Computer im Netzwerk ansprechbar.

Ich muss sagen, dass mir diese Lösung ganz gut gefällt. Wenn der Server nämlich nicht gebraucht wird, belegt er keine Ressourcen und auch der Start von Vista ist dadurch noch schneller, weil er eben nicht mitgeladen werden muss. Desweiteren muss nicht bei jeder Neuinstallation von Windows auch der Server zwangsläufig neu installiert werden. Einfach die virtuelle Festplatte sichern und später wieder zurück kopieren.
Nachdem mein Arbeitsrechner für's Studium eher schlecht als recht war, habe ihn ich nun am vergangenen Wochenende für knapp 100 € aufgerüstet.

Zum Einsatz kommt – wie für einen begeisterten AMD-Jünger üblich – ein AMD Athlon X2 4850e mit einer Taktfrequenz von 2,5 GHz bei Thermal Design Power (TDP) von nur 45 Watt. Dieser sitzt auf einem ASRock ALiveNF6G-GLAN zusammen mit zwei 1 GB MDT-Riegeln, die bei standardmäßigen 800 MHz im Dualchannelbetrieb laufen.

Nach dem Einbau war ich etwas überrascht, weil das noch auf der Festplatte vorhandene XP mit Service Pack 3 zwar etwas langsam aber sonst problemlos startete.
Trotzdem war es nun endlich mal an der Zeit Windows Vista in der x64-Edition zu installieren, das uns Studenten im Rahmen des MSDNAA-Programms glücklicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.
Dank 64bit-fähiger Treiber und Software klappte auch alles problemlos. Vista schnurrt nun wie ein Kätzchen und ich hatte „nur“ einen Bluescreen – ausgerechnet beim Installieren von Microsoft-Software.
Alles in allem ein krasser Gegensatz zu den Erfahrungen, die ich mit früheren Vista-Installation ohne SP1 machen musste. Auch die Geschwindigkeit – früher oft ein Kritikpunkt – ist absolut in Ordnung und, zumindest gefühlt, besser als bei XP. Vor allem der Start geht relativ zügig vonstatten.
Die ganze Rechnerkonfiguration gibt's bei sysProfile.