Nachdem Microsoft das hauseigene Hilfsprogramm zum einfachen Erstellen eines bootfähigen USB-Sticks mit den Windows-7-Installationsdateien (WUDT) wegen rechtlichen Bedenken zurückgezogen hat, wird es nun unter einer Open-Source Lizenz (GNU GPLv2) wieder angeboten. In diesem Zuge wurde auch der Quellcode zur Verfügung gestellt.

Erfreulicherweise ist es jetzt auch in einer deutschen Version verfügbar. Der Download der lokalisierten Versionen ist auf CodePlex, dem Open Source Hosting Service von Microsoft, möglich.
[via stadt-bremerhaven.de]
Einige haben ihn sicherlich schon schmerzlich vermisst, verschönerte er doch Ruhepausen am Rechner mit einem bekannten Markenbild. Die Rede ist vom Bildschirmschoner mit dem Windows-Logo, den es in allen Windows-Versionen vor Version 7 gab. Microsoft hat diesen aber mit Windows 7 gestrichen und stattdessen durch einen einfachen schwarzen Bildschirm ersetzt.
Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, dass dies aus Energiespargründen geschehen ist. Denn die meisten Flachbildschirme benötigen weniger Energie bei der Darstellung eines schwarzen Bildes.

Der Standard-Bildschirmschoner von Windows XP und Vista lässt sich jedoch mit ein paar einfachen Schritten wiederherstellen. Hierzu benötigt man lediglich eine beliebige legal erworbene Windows Vista-DVD (Lizenz!) oder ein ISO-Abbild selbiger. Der auf der DVD enthaltene Bildschirmschoner ist scheinbar universell einsetzbar und zeigt immer das Logo der installierten Windows-Version an.

Auf der DVD befindet sich ein Ordner sources mit einer Datei install.wim. Diese lässt sich mit einem beliebigen Packprogramm, z.B. 7-Zip öffnen. In dieser relativ großen Datei navigiert man nun zum Ordner 1\Windows\System32. Hier befindet sich die gesuchte Datei namens logon.scr. Jene Datei entpackt man in den Ordner %windir%/System32 (%windir% ist der Standard-Installationsordner von Windows 7).

Jetzt muss der entsprechende Bildschirmschoner nur noch in den Einstellungen von Windows 7 aktiviert werden (der Name lautet „logon“).
Viele Netbook-Besitzer möchten gerne auch in den Genuss von Windows 7 kommen. Leider benötigt man zwangsweise ein externes DVD-Laufwerk für die Installation.
Nun gab es bisher einige Anwendungen von Drittanbietern, mit denen man einen USB-Speicherstick entsprechend formatieren kann, um die Installation auch von selbigem durchführen zu können. Seit kurzem gibt es auch ein offizielles Programm von Microsoft mit dem man auf einfache Weise einen USB-Stick zum Installationsmedium machen kann.

Das Windows 7 USB/DVD Download Tool benötigt lediglich ein ISO-Abbild der Original-DVD und erstellt dann automatisch einen bootfähigen USB-Stick mit den Installationsdateien.
Sehr nützlich ist dies auch, wenn man Windows 7 auf mehreren Computern installieren will, weil der USB-Stick deutlich schnellere Zugriffsraten aufweist und die Installation dadurch noch etwas schneller wird.
Einfacher geht's kaum. Danke, Microsoft!
Nachtrag
Microsoft hat das Tool mittlerweile wegen lizenzrechtlichen Bedenken zurückgezogen. Angeblich soll Code enthalten sein, welcher unter der GNU GPL v2 steht. (Quelle)
Das Programm ist aber weiterhin, z.B. über ZDNet.de, zu bekommen.
Im vorigen Eintrag habe ich von Windows Vista „geschwärmt“ und welche Vorteile es hat. Alles ganz gut und schön bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich die Entwicklungsumgebung mit Apache, PHP und MySQL (WAMP) installieren wollte. MySQL weigerte sich partout mit PHP zusammen zu arbeiten, obwohl der MySQL-Server zweifelsfrei im Hintergrund lief und auch über die Kommandozeile ansprechbar war.
Im Netz der Netze gibt es zahlreiche Lösungsvorschläge: Von libmysql.dll nach SysWOW64 anstatt System32 zu kopieren bis zu der Benutzung von libmysql.dll aus dem PHP-Package anstatt der aus dem MySQL-Package. Doch keiner der Vorschläge konnte das Problem beseitigen.
Also entschloss ich mich kurzerhand mit VirtualBox einen virtuellen Server auf der Basis von Windows 2000 Professional (über MSDNAA) aufzuziehen. Windows 2000 deshalb, weil es den Komfort von Windows XP besitzt aber nur rund halb so ressourcenhungrig ist.
Die Installation funktionierte einwandfrei. Dennoch scheint es zur Zeit (und nicht nur bei mir) wieder einige Probleme mit der im MySQL-Package mitgelieferten libmysql.dll zu geben. Letztendlich half es, die libmysql.dll aus dem PHP-Package zu nehmen und die Sache lief.

Ein wenig rumprobieren musste ich allerdings bei den Netzwerkeinstellungen von VirtualBox. Mit „Bridged Netzwerk“ fand sich aber schließlich die richtige Einstellung. Der NETGEAR-Router erkennt nun den virtuellen Server quasi durch den realen NVIDIA-Netzwerkadapter und weist ihm über DHCP eine IP-Adresse zu. Somit ist er auch für Vista wie ein ganz normaler Computer im Netzwerk ansprechbar.


Ich muss sagen, dass mir diese Lösung ganz gut gefällt. Wenn der Server nämlich nicht gebraucht wird, belegt er keine Ressourcen und auch der Start von Vista ist dadurch noch schneller, weil er eben nicht mitgeladen werden muss. Desweiteren muss nicht bei jeder Neuinstallation von Windows auch der Server zwangsläufig neu installiert werden. Einfach die virtuelle Festplatte sichern und später wieder zurück kopieren.
Nachdem mein Arbeitsrechner für's Studium eher schlecht als recht war, habe ihn ich nun am vergangenen Wochenende für knapp 100 € aufgerüstet.

Zum Einsatz kommt – wie für einen begeisterten AMD-Jünger üblich – ein AMD Athlon X2 4850e mit einer Taktfrequenz von 2,5 GHz bei Thermal Design Power (TDP) von nur 45 Watt. Dieser sitzt auf einem ASRock ALiveNF6G-GLAN zusammen mit zwei 1 GB MDT-Riegeln, die bei standardmäßigen 800 MHz im Dualchannelbetrieb laufen.

Nach dem Einbau war ich etwas überrascht, weil das noch auf der Festplatte vorhandene XP mit Service Pack 3 zwar etwas langsam aber sonst problemlos startete.
Trotzdem war es nun endlich mal an der Zeit Windows Vista in der x64-Edition zu installieren, das uns Studenten im Rahmen des MSDNAA-Programms glücklicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wird.
Dank 64bit-fähiger Treiber und Software klappte auch alles problemlos. Vista schnurrt nun wie ein Kätzchen und ich hatte „nur“ einen Bluescreen – ausgerechnet beim Installieren von Microsoft-Software.
Alles in allem ein krasser Gegensatz zu den Erfahrungen, die ich mit früheren Vista-Installation ohne SP1 machen musste. Auch die Geschwindigkeit – früher oft ein Kritikpunkt – ist absolut in Ordnung und, zumindest gefühlt, besser als bei XP. Vor allem der Start geht relativ zügig vonstatten.
Die ganze Rechnerkonfiguration gibt's bei sysProfile.